Montag, 19. August 2019

19.8., 3. Trainingstag

Der heutige Tag begann leider mit einer sehr schlechten Nachricht... Heike und Heinrich mussten heute leider nach Hause fliegen um sich um ihre Firma zu kümmern. Für die Beiden ist die WM evtl. schon vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat, aber der Job geht nunmal vor Hobby 😢 Es besteht vielleicht noch eine klitzekleine Chance dass sie am Donnerstag wieder kommen können, als wenn ihr was gutes tun wollte, dann drückt ihnen die Daumen dass das klappt!
Das Wetter war heute leider auch wieder nicht so problemlos wie vorhergesagt und wir hatten vom frühen Morgen weg sehr tiefe Wolken (teilweise nur 700ft). Trotzdem sind die meisten Piloten gestarten und zumindest tief in der Box herumgeflogen, einige haben es aber auch gleich sein gelassen und sind nicht gestartet. Als ich um ca. 10 Uhr gestartet bin hatten wir eine Untergrenze von rund 500m, was auch nur für ein paar Einzelfiguren reicht aber zumindest bin ich geflogen. Im laufe des Tages stieg die Untergrenze weiter an und ab dem Nachmittag konnten die restlichen Piloten weitgehend ohne Einschränkungen fliegen. Langsam bewegt sich auch am Platz ein wenig was, es werden ein paar Verkaufsstände eingerichtet, zwei Jets sind für´s Static Display gekommen, ein Sattelschlepper der Patrouille de France steht da usw. Morgen ist der letzte Tag an dem wir nochmal alle in die Luft kommen, Mittwoch findet das Eröffnungsbriefing und am Abend die Eröffnungsfeier statt, aber geflogen wird nicht mehr. Ab Donnerstag zählts dann, mal sehn wie entspannt die Favoriten dann noch sind (bisher sieht man sogar die Franzosen nochmal kurz in der Bar, das ändert sich dann sicher schlagartig). Zum Abendessen sind wir in eine Pizzeria nach Chateauroux gefahren, so haben wir jeden Tag ein bisschen Abwechslung.
Flo und Cheffe

Martin und die D-EVIX Crew

Big boys, big (and expensive) toys

Ausgleichssport ;-)

So ein Laserflügel gäbe einen prima Tresen ab....

Die erste GameBird in Europa

der steht hier sicher nicht nur zufällig... 
"unser" Aussie



Aus Lufthansa wird Eurowings, "Malvorlage" für die "Anstreicher"

In der Halle neben uns wird ein A330 umgepinselt

18.8., 2. Trainingstag

Der Vorhersage nach hätte es am Sonntag Vormittag eigentlich schlecht Wetter sein sollen (Regen und unfliegbar) und wir haben versucht die Slots, die am Vormittag lagen auf den Nachmittag zu schieben. So schlecht wie vohergesagt war es aber dann doch nicht und man hätte fliegen können, aber hinterher ist man eh immer schlauer... Ganz früh waren die Franzosen dran und es war schon beeindruckend zu sehn, wie Orlowski bei einer Basis von vielleicht 1000ft vertikale Snaps trainiert hat. Als wir nach der Mittagspause im Hotel wieder zum Flugplatz zurück sind (am Flugplatz gibts noch immer nichts zu trinken oder zu essen), sah man schon eine dunkle Wand und einen heftigen Schauer auf uns zuziehen, der uns dann auch prompt erwischte, als wir an der Halle ankamen. Während der Mittagspause ist mit Martin Albrecht jetzt auch der letzte aus dem Deutschen Team angekommen, er hatte Gerd Mühlbauer im Schlepptau, der uns für zwei Tage besucht hat. Nachdem der Schauer durchgezogen war wurde, wieder weitergeflogen, immer noch bei viel Wind, tiefer Basis und manchmal etwas zweifelhaften Bedingungen. Auf jeden Fall ist jeder der von uns fliegen wollte auch in die Luft gekommen. Abends sind wir mit 11 Mann einem Restaurant in der Nähe eingefallen und es ist echt lustig wie wir versuchen die französischen Speisekarte in für uns verständliches zu übersetzen. Und für alle die mich für heikel halten (heikel = bayrisch für wählerisch was Essen anbelangt) ich bin hier in guter Gesellschaft :-P bei Froschhaxn, Austern, Schweinskopf u. -zunge, Schnecken usw. usw. bekommt hier der ein oder andere feuchte Augen (und das nicht aus Vorfreude) 😂 Weil es Montag wieder ganz früh für uns losgehn sollte, haben wir der Hotelbar nur einen ganz ganz kurzen Besuch abgestattet und waren alle weit vor 12 Uhr im Bett. Die Stimmung im Team ist prima und wir haben (noch 😉) jede Menge Spass.
smiley faces! 😆


eine litauische Sukhoi aus Irland

kurz  mal Land unter

17.8., 1. Tag offizielles Training

Sorry für die Verspätung, aber gestern wurde es etwas später und dann hatte ich keine Lust mehr den Laptop auszupacken...
Als ich Samstag morgen beim Frühstück sass, stand auf einmal Alexandre Orlowski vor mir und fragte mich, ob er sich zu mir setzen könnte. Für die, denen der Name nichts sagt, Alexandre war 2015 Weltmeister (hier in Chauteauroux) und 2018 Europameister und ist ganz sicher auch jetzt einer der Top-Kandidaten auf den Titel. Ich bin sicher ich habe ziemlich doof aus der Wäsche geschaut als er mich angesprochen hat und im nachhinein hat mich die Situation an meine erste Segelkunstflug-WM in Russland erinnert, als Girgl und ich von Jurek Makula (der Segelkunstflug-Ikone überhaupt) angesprochen wurden. Ich hab mich jedenfalls gefreut wie ein Schnitzel und das Frühstück total genossen. Alexandre war total nett und tiefenentspannt (die WM hat auch noch nicht begonnen) und wir haben uns recht lange total gut unterhalten. Danach bin ich dann zum Flugplatz gelaufen und hab mich auf die Suche gemacht, wo ich den Papierkram erledigen kann (Flugzeug- und Pilotenpapiere kontrollieren lassen, Ausweis holen usw.). Im Contestoffice bin ich Mady Delcroix und Sandor Katona in die Arme gelaufen, beide hab ich das letzte mal in Dubai 2015 gesehn und wir haben uns alle drei wirklich gefreut uns nach so langer Zeit wiederzusehn. Im Anschluss bin ich dann zur Halle (jetzt mit der Akkreditierung dürfen wir auch unbegleitet aufs Vorfeld und zu den Hallen) und hab mich ein wenig um den Flieger gekümmert (putzen, Sprit aus dem Flügel lassen, durchsehn und für´s Training vorbereiten). Es kamen dann auch recht schnell immer mehr Piloten an (unter anderem unsere Jungs aus dem Trainingslager in Briare) und man hat sich begrüsst und Hände geschüttelt. Seit Samstag morgen um 8 Uhr läuft das offizielle Training am Platz. Jedem Piloten stehen dafür 3x 10 Minuten in der Box zu, das ganze nach einem strikten Zeitplan (der aber permanent wieder geändert wird). D.h., man konnte im Vorfeld "beantragen" dass man z.B. am Samstag zwischen 16:10 und 16:20 Uhr fliegen möchte. Wenn einem der Slot zugeteilt wird, rollt man rechtzeitig zum Start, darf dann in diesem Beispiel um 16:08 starten, ausserhalb der Box steigen und um 16:10 Uhr wird der Pilot vor einem aus der Box geschickt, ab dann darf man selbst in die Box, bis 16:20 Uhr. Wer zu spät kommt... Pech gehabt, Slot weg. Auch die, bei denen das Wetter nicht mitgespielt, haben die A-Karte gezogen. Apropos Wetter, seit heute morgen haben wir recht strammen Wind (am Boden um die 15kt), aber die Basis war hoch genug und kein Problem. Es sind zwar über den Tag hinweg immer mal ein paar Regentropfen gefallen, aber auch das war kein Problem. Am Nachmittag ist dann noch Theo zu uns gestossen, d.h. es fehlt jetzt nur noch Martin und wir sind komplett. Um 16:20 war ich an der Reihe und durfte mir die Box das erste mal aus der Luft ansehn. Die Box ist komplett auf dem Flugplatzareal ausgelegt und es liegt bis auf Windpfeile jede einzelne Markierung. Trotzdem finde ich, dass die Boxmarkierung optisch nicht so ganz klar heraussticht, wie ich das schon erlebt habe, aber die 3,5km lange Bahn direkt neben der Box liefert natürlich eine perfekt Referenz in fast allen Lagen. In der Boxmitte steht eine alte, abgestellte Boeing 747, die naturgemäss "ein wenig" grösser und optisch auffälliger ist als das kleine Mittenkreuz, noch dazu steht der Jumbo auch noch verdreht, aber wie gesagt, es könnte weit schlimmer sein und ist wie immer für alle gleich. Nachdem wir die Flieger am Abend wieder in der Halle hatten, sind wir geschlossen in einen Burger-Laden gefahren, haben unseren Hunger gestillt und danach den Abend an der Hotelbar ausklingen lassen. Auch wenn ich im internationalen Motorkunstflug noch absoluter Neuling bin (vor allem in der Unlimited), treffe ich immer wieder auf bekannte Gesichter. Z.B. Nikolai Nikitiuk (den ich als Trainer der russischen Segelkunstflieger von vielen WM´s kenne), der mich gleich bei meiner Ankunft am ersten Abend freudig begrüsst hat (er trainiert schon seit vielen Jahren Castor Fantoba, bzw. das spanische Team), oder einige Piloten die 2017 bei der Advanced EM in Tschechien mit dabei waren. Genau wie im Segelkunstflug ist die Welt bei den Motorkunstfliegern klein und man kennt sich... Trotzdem ist es immer noch ein ganz komisches Gefühl wenn die Superhelden (und Heldinnen!), die man sonst nur aus diversen Youtube-Videos, Facebook oder dem RedBull-Airrace "kennt", plötzlich vor einem stehn und einen begrüssen. Soviel erstmal zum ersten Trainigstag, es folgen ja noch ein paar...

Team GER, warten, gucken, diskutieren, Spass haben...


Jeder "tuned" seinen Flieger ein wenig anders, die einen mit Tape, die andern baun sich Strakes vor´s Leitwerk

Unser Lager für die nächsten beiden Wochen

Die Teamzelte

Zuschauerbereich mit Pavillions, im Hintergrund die Hallen in denen die Flieger stehn

Endlos Absperrgitter

Ausgabe der Teamklamotten



Freitag, 16. August 2019

16.8., Training in Briare

Heut morgen gings für mich schon um 8:30 Uhr rund 115km nach Briare an der Loire, wo ein Teil der deutschen Mannschaft trainierte. Das Wetter war peferkt und wir konnten auf dem schönen kleinen Platz völlig ungestört trainieren (diese Woche war wohl fast jede Nation irgendwo auf einem Flugplatz in der Umgebung am trainieren und sich für die nächsten beiden Wochen am warmfliegen). "Wir" das sind bis dato Heiner, Rene, Flo und ich (so wie Aaron, einer von zwei Australiern, der schon seit letzten Herbst in Europa herumtourt und trainiert). Ausserdem sind heute noch Heike und Heinrich angekommen und spät in der Nacht stösst noch Ralf zu uns. Am Abend bin ich zusammen mit Aaron wieder zurück nach Chateauroux geflogen. Kurz nach unserer Ankunft kam auch ein Teil der Equipe de France (Alexandre Orlowski, Olivier Masurel, Louis Vanel und Florent Oddon) aus ihrem Trainingslager in Bourges an. Die Halle füllt sich langsam, ist aber noch lange nicht voll (es sollen 45 Flieger kommen, mit 62 Piloten). Für morgen soll das Wetter wohl erstmal eher mässig sein, deswegen werde ich mal richtig ausschlafen und dann versuchen mich zu registrieren, den Flieger etwas pflegen und wenn das Wetter mitspielt um 16:20 Uhr meinen ersten 10min Slot in der Wettbewerbsbox fliegen. Ich werd mich jetzt mal aufs Ohr haun, heute war anstrengend aber für drei Wochen Pause nach der DM ganz passabel, ich hatte jedenfalls schlimmeres erwartet ;-)

Bis morgen, Grüsse in die Heimat!
Maxu

Hier werden Flugzeuge lackiert, etwas grössere, so von der Sorte A330

z.B. der Lufthanseat, der schon belgisch registriert ist (davor der Flieger von Rob Holland/USA)

Training in Briare

Ein kleines Dankeschön an den Verein in Briare für die Gastfreundschaft

Germany in the lead, Australia 2nd 😜

Panoramabild der Halle

Wenn er so weitermacht braucht er in 2 Jahren ein noch grösseres Seitenruder...

Noch ein Oldtimer (so wie "meiner")

die Hälfte der Equipe de France

Donnerstag, 15. August 2019

15.8. , Anreise

Heute gings los. Trotz der nicht ganz so prickelnden Wettervorhersagen, hab ich mich heut morgen auf den Weg nach Chateauroux gemacht. Schon auf der Fahrt zum Flugplatz in Tannheim hab ich ein paar kleinere Schauer erwischt, das ging dann auch auf dem Flug nach Freiburg so weiter und ich musste einigen Schauern ausweichen. Speziell der Schwarzwald war schon relativ dicht, war aber auch so vorhergesagt. In Freiburg vollgetankt und noch ein bisschen gewartet, ob die Vogesen noch aufgehn, aber am Ende musste ich doch im Süden drum herum.

Die Vogesen etwas südlich von Colmar

Westlich der Vogesen war dann alles frei und der Flug überhaupt kein Thema mehr, auch wenn der starke Westwind dafür gesorgt hat, dass ich ungewöhnlich langsam unterwegs war. Trotzdem in Frankreich heute glaube ich auch Feiertag ist, habe ich vom Start bis zur Landung zwei Stunden später kein einziges Flugzeug gesehn, nicht eines... Der Platz in Chateauroux ist riesig (3500x45m Bahn) und es stehn einige unbenutzte Airliner herum, trotzdem war ich der einzige Verkehr. Nach der Landung wurde ich vor eine grosse Halle gelotst vor der einige Franzosen aus einem Transporter krabbelten (wie sich herausstellte die Boxmarkierungsaufbaucrew unter der Leitung des Airtrafficirgendwas-Menschen, Name hab ich vergessen, klang aber französisch 😂 ). Sie haben mir geholfen die KS in die Halle zu schieben (Team USA ist schon da) und keine 10min nachdem ich aus dem Flieger gestiegen bin, wurde ich schon zum Tower gefahren, wo Loic ("mein" Fahrer) drauf bestand, mich die geschätzten 400m zum Hotel zu fahren. Einchecken, Zimmer beziehn und schon hab ich alles wichtige für heute erledigt (auf dem Hotelparkplatz bin ich dann noch Castor Fantoba und seiner Frau in die Hände gelaufen, für die denen der Name nichts sagt, Castor ist Spanier und sicher Kandidat für die ein oder andere Medallie wenn es gut läuft).

Morgen früh um 8 Uhr soll ich wieder am Flugplatz stehn, dann sperren sie mir die Halle auf und ich kann nach Briare, ca. 20min nordöstlich an der Loire fliegen, wo ein Teil des deutschen Teams noch bis Samstag Mittag trainiert, bevor es dann in Chateauroux selbst weitergeht mit den offiziellen Trainingsslots (jeder Pilot bekommt 3x 10min in der Box zum eingewöhnen).

Ich weiss dass diesen Blog auch einige Leute lesen die mit der Fliegerei nicht so bewandert sind, geschweige denn mit der Kunstfliegerei, deswegen bitte ich die Eingefleischten unter Euch jetzt schon um Nachsicht wenn ich ab und an ein paar Dinge etwas laienhafter erkläre. Und falls ihr Fragen habt... ihr könnt im Blog kommentieren (ich glaub dazu muss man sich irgendwie registrieren), oder ihr schickt mir die Fragen über Facebook oder whatsapp oder wie auch immer.

Die nächsten Tage werden für Euch vielleicht noch nicht ganz so spannend, die WM fängt ja erst am 22.8. offiziell an, ich werd aber trotzdem versuchen jeden Tag ein paar Zeilen zu schreiben, es gibt immer irgendwas zu berichten.

So long,
Maxu

irgendwo in Frankreich
being bored, but trying hard to look good ;-)

short final 21 Chateauroux

Schlafplatz der Flieger. Im Hintergrund (rechts,der schwarz rote) der Flieger des Freestyle Weltmeisters der letzen paar Jahre, im Vordergrund (der rote) des Freestyle Weltmeisters 2001 und 2005, und jetzt dürfen Girgl und ich damit fliegen... 

Dienstag, 23. Juli 2019

Blogstart und Vorabinfos zur Motorkunstflug-WM in Chateauroux / Frankreich

Hallo zusammen,

nach 2 Jahren Blogabstinenz ist es bald wieder soweit und ich werde versuchen von der Motorkunstflug-WM in Chateauroux / Frankreich zu berichten. Je nach Lust und Zeit schreibe ich bis zu meiner Anreise am 15.8. evtl. noch eine kurze Einleitung. Ansonsten müsst ihr Euch einfach noch ca. drei Wochen gedulden 😉

Für alle Neugierigen gibts hier schon die Seite des Veranstalters zum "vormerken":
https://wac2019.fr/en/home-2/

Ergebnisse gibt es dann später wie immer hier:
https://civa-results.com/2019/WAC_2019/indexpage.htm

Die Links werd ich dann aber zu gegebener Zeit nochmal wiederholen


Bis bald,
Maxu


Montag, 14. August 2017

13.8., Siegerehrung, Abreise und Blogabschluss

Der Sonntag ist normalerweise nur noch der Abreisetag, diesmal hatte der Veranstalter aber noch einen Freestyle-Wettbewerb ausgerufen, sowie die Siegerehrung und eine kleine Airshow. Leider spielte das Wetter (wieder mal) nicht so ganz mit und der Freestyle-Wettbewerb musste ausfallen.

Dafür war dann aber schon um 12 Uhr Siegerehrung, was uns sehr entgegenkam, schliesslich mussten unsere Autofahrer noch ca. 600km hinter sich bringen. Vor und nach der Siegerehrung war Airshow, auch der durchgeknallte Gripen-Pilot der Tschechischen Luftwaffe spielte wieder mit, diesmal noch lauter und noch schneller. Aber auch einige Teilnehmer sind nochmal geflogen, manche davon als ob sie rein gar nicht an ihrem Leben hängen. Stargast war am Nachmittag Martin Sonka, der mit eigenem Fanclub anreist und die geschätzt 1000 Zuschauer zum jubeln brachte.

Die Siegerehrung fand auf einer Bühne in einem US-Sattelschlepper mitten unter den Zuschauern statt, was auch mal eine schöne Abwechslung ist, in den vergangenen Jahren waren wir bei der Siegerehrung meistens recht isoliert nur unter uns.

Uwe, Girgl und Doris sind unmittelbar nach der Siegerehrung losgefahren, Kathi und ich mussten noch ein bisschen warten, um über den Bayerischen Wald, bzw. das Erzgebirge zu kommen (dort hing noch das schlechte Wetter fest). Aber auch das hat geklappt und am Abend waren alle wieder gesund und munter zuhause.

Rückblickend auf meinen ersten internationalen Wettbewerbes im Motorkunstflug bleiben viele schöne Erinnerungen, wir haben viele bekannte Gesichter getroffen, aber auch sehr viele neue und sehr nette Menschen kennengelernt. Dabei ist die Welt der Motorkunstflieger mindestens so bunt wie die der Segelkunstflieger und ich kann mir gut vorstellen, dass sich auch dort noch ein paar engere Freundschaften entwickeln. Mit unseren Ergebnissen sind wir auch mehr als zufrieden und wir wissen jetzt, dass wir uns nicht hinter den Halbprofis der Spitzengruppe verstecken müssen und wenn mal wirklich alles passt und dann auch noch Glück dazu kommt, dann ist sogar die Chance auf eine Platzierung in den Medallienrängen realistisch, zumindest im Team.

Soviel für diesmal, mal sehn wann wir das nächste mal international unterwegs sind, von mir aus jederzeit wieder 😉 Vielen Dank fürs mitlesen und Daumendrücken und ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck von dem vermitteln, was wir die letzten beiden Wochen in Chotebor so getrieben und erlebt haben.

der Begleitflieger der Russen mit Gepäck (und jeder Menge Medallien)

Airshow in progress


Alles was Flügel hat steht draussen