Donnerstag, 7. September 2023

 Donnerstag 7.9.: 4. Trainingstag


Dennis hatte heute früh den ersten Slot und musste deswegen auch schon früh raus. Ich bin erst als letzter vor der Mittagspause geflogen und konnte etwas länger schlafen, ausführlich frühstücken und hab dann den Fussweg zum Flugplatz ausprobiert.

Von der Fliegerei gibts relativ wenig zu berichten, wir haben heute nochmal unsere Figurenvorschläge für die Unbekannten probiert, was ganz gut klappt, nur die 3/4 snaps Tailslides wollen bei beiden grade nicht so recht klappen, aber wir haben ja noch nen ganzen Trainingsslot vor uns 😂

Heute (bzw. gestern Abend) kamen auch Marcus Extra mit Valentina, Christian Hochheim und einem Mechaniker aus Dinslaken hier an um uns zu besuchen bzw. die EM mit Ersatzteilen zu versorgen (die wir hoffentlich nicht brauchen).

Das erste Highlight für mich war dann, dass am Nachmittag auch Doris angekommen ist, sie hat gut 4x so lang gebraucht wie ich mit dem Flieger. Das zweite Highlight des Tages war die Einladung von Mirco Pecorari https://www.aircraftstudiodesign.com/ in sein Studio nach Modena. Mirco arbeitet schon sehr lange mit Extra zusammen und hat unzähligen Fliegern das Design (farblich) und mindestens bei der NG auch bei der Formgebung mitgewirkt. Er hat uns seine neueste Kreation gezeigt (eine Reisemaschine, die er selbst entworfen hat und nun mit einem Partner im Baltikum baut und zulässt). Ausserdem hat er uns vorgeführt wie er mit Hilfe von VR-Brillen den Kunden die Designs in 3D erleben lässt. Bei ein paar Gläsern Prosecco und Fingerfood haben wir einen schönen Abend verbracht.

Morgen (Freitag) ist dann der letzte reguläre Trainingstag. Dann sind hoffentlich auch die Schweizer da und können noch ein oder zwei Starts machen um die Box mal von oben gesehn zu haben. Am Samstag soll nur noch im Notfall geflogen werden. Am Nachmittag ist erst die Eröffnungsveranstaltung in der Stadt und am Abend dann Eröffnungsbriefing und danach Abendessen. Und ab Sonntag zählts....

Hier wie immer noch ein paar Bilder von heute:

Was aussieht wie eine Strasse ist ein Geh-/Fahrradweg rund um den Flugplatz, der zu jeder Tageszeit sehr gut frequentiert ist

Unsere Zeltstadt vom "Aussichtshügel" aus gesehn. Irgendwo hier ganz in der Nähe wird auch die Punktrichterposition für die Box ind Nord-Südrichtung sein

das nächste "aua aua", eine kaputte Haube einer NG, Gott sei Dank nicht hier passiert

Mirco Pecorari bei der Präsentation seines Fliegers

Buffet auf der Werkbank

Mirco erklärt, was er und seine Leute machen und wie alles entstanden ist

Auf der Leinwand laufen Bilder mit seinen Designs (bei weitem nicht nur Extra´s, sondern auch Businessjets und sogar Tornados der italienischen Luftwaffe oder die Frecce Tricolori)

Die Abordnung der Franzosen beim testen der VR-Brillen

Überall Bilder von Mircos Arbeit

Und das Arbeitsgerät von Dennis in der Morgensonne


Mittwoch, 6. September 2023

 Mittwoch 6.9.: 3. Trainingstag


Der Tag begann mit strahlend blauem, wolkenlosem Himmel und auf der Fahrt zum Flughafen, war der Monte Cimone (mit 2165m der höchste Berg der Emilia-Romagna) noch nie so nah wie und gut sichtbar wie heute. Leider liegt er, für Kunstflieger völlig untauglich, nicht mal annähernd auf irgend einer sinnvollen Achse.Dennis und ich haben´s heute ein wenig langsamer angehen lassen und waren nicht schon um kurz nach 8 am Platz. Heute gabs für die meisten nur einen Trainingsslot, wir beide hatten unsere am späten Vormittag. Bisher war es immer so, dass der Wind aus Nordost kommt und eigentlich eher für eine Achse Nord-Süd taugt, weil es im Osten aber keine Schiedsrichterposition gibt und die westliche Position am Vormittag nicht taugt, weil man da in die Sonne schaut, bleibt nur quer zur Bahn zu fliegen und da sind bis dato weder Dennis noch ich so ganz warm damit geworden, aber wir haben ja nach 30min in der Box, "wead scho no wean..." 😉

Pierre hat wie immer eine "schöne" (nicht) Unbekannte für uns ausgesucht, an der wir uns dann versuchen durften. Da Pierre wie schonmal erwähnt in Summe gleich 7 Leute hier coached, gibts meistens genug Gelegenheit sich das Programm auch mal von unten anzusehn. Meistens stelle ich fest dass die andern auch hier und da so ihre Problemchen haben 😉 Am andern Ende der Fahnenstange sind dann die Kollegen Oddon und Vanel. Wir sitzen in der "Boxengasse" zwar bei der Flugrichtung Ost-West völlig ungünstig, aber auch aus der Perspektive ist deutlichst erkennbar dass die Genossen wieder eine andere Liga bilden, auch Mika Brageot kann da nicht mitstinken, auch wenn er was die Geräuschkulisse anbelangt aktuell das Feld anführt.

Leider gab´s heute auch schon den ersten Ausfall. Der Flieger meiner Boxennachbarn Fanny Viallard und Loic Lovicourt (auf das "i" in Loic gehören eigentlich zwei Pünktchen, aber meine Tastatur gibt das nicht her) ist heute mit Motorschaden ausgefallen. Gut dass die Franzosen genügend Flieger dabei haben und jetzt fliegen die beiden auf der Dijon Voltige Extra weiter.

Nach dem Mittagessen im Flugplatzrestaurant haben Dennis und ich unseren Fliegern ein bisschen Pflege zukommen lassen, gechillt und sind heute ein bisschen früher "nach Hause" gefahren. Abends sind wir der Empfehlung von Leone Gambardella gefolgt und in eine Trattoria an dem Platz gegangen, an dem auch die Eröffungsfeier und vermutlich auch die Siegerehrung stattfindet, gegangen. Ein richtig nettes, kleines, feines italienisches Restaurant. Das Menü steht mit Kreide auf einer Tafel, die Mama (in den hohen Siebzigern) steht in der Küche und der "Bub" bestimmt auch schon jenseits der 50 bedient. Einzig dass es hier auch bevorzugt Spaten, oder Augustiner Bier gibt enttäuscht etwas, ich hätte nix dagegen ein richtiges italienisches zu trinken 8(aber das ist jetzt jammern auf eher hohem Niveau) 😆

Auf der Piazza vor dem Restaurant steht (wohl schon seit längerem, weil direkt vor der Kunstflug-EM auch schon ein Segelflug Grand-Prix hier stattfand) eine überdachte Bühne auf der eine der Mitarbeiterinnen die tagsüber am Flugplatz herumlaufen irgendetwas erzählt hat und dann abwechselnd Musik "aus der Dose" bzw. von einem Gitarristen live gespielt wurde.

Morgen (Donnerstag) könnte es passieren dass das Update des Blogs ausfällt oder verspätet ist... Der gesamte Wettbewerb wurde von Mirco Pecorari (der, der u.a. die ganzen Lackierunge der Extra´s designed) in sein Studio nach Modena eingeladen und weil wir am Freitag vermutlich das letzte mal die Box von oben sehn ohne dass Punktrichter Noten verteilen, will ich keine Nachtschicht einlegen. Aber, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ich schreib auf jeden Fall auch über den Donnerstag bzw. den Ausflug nach Modena ein paar Zeilen.

Wie immer hier noch ein paar Bilder und für alle die´s noch nicht geblickt haben, man kann auf die Bilder klicken, dann werden sie ein bisschen grösser 😉


So long, buonanotte und viele Grüsse aus Pavullo

Da hingen noch diverse Kleidungsstücke am Wäscheständer aus Straubing... kurze Zeit später war die Cowling ab und die Stimmung eher aufm Boden...

Panoramabild von der Zuschauerterrasse aus, in der Mittagspause ist nicht viel los

Paddock aus der Sicht der Zuschauer


Dennis hat´s in die Zeitung geschafft! 

sehr komfortable, für jeden Flieger eine eigene "Box". Kein rangieren, kein schachteln, einfach Plane auf, Flieger raus, fertig!

Der Flieger des Lokalmathadors (Matteo Barbato)

Und der andere Italiener (Leone Gambardella) der aber für Griechenland startet

Die erwähnte Bühne und rechts mit der braunen Überdachung der Terrasse "unsere" Trattoria

so siehts da innen aus

und das gabs zu essen

und immer wieder der Hinweis auf die Preise...


Dienstag, 5. September 2023

 Dienstag 5.9.: 2. Trainingstag


Buona Sera aus Pavullo. Bin gerade zurück vom Abendessen und hab jetzt Zeit, ein bisschen was zu schreiben. Training läuft ja immer irgendwie immer ähnlich ab, aber trotzdem versuch ich ein bisschen was von dem was wir hier erleben zu "transportieren". Im Briefing um 8:30 gab´s nichts nennenswertes zu berichten, alle halten sich recht disziplinert an ihre Slots, die Fliegerei läuft sehr ruhig und entspannt und sicher ab, bis auf uns gibts keinen weiteren Verkehr am Platz (bis auf einen Rettungsheli, der aber recht selten fliegt), der Tankwart macht gleichzeitig den Funk (oder der Controller tankt, wie man´s nimmt) und Pierre sitzt auf der Judgeposition, wacht über die Einhaltung der Slots und coached nebenbei die Teams POL, LUX und GER.

Heute durften Dennis und ich zweimal in die Luft. Je einmal Vormittag und dann nochmal nach dem Mittagessen. Auch wenn wir den ganzen Tag nur wenig mehr als 30min geflogen sind, geht die Zeit doch recht schnell vorbei. Mittags haben wir uns einen Snack am "food-truck" und einen Verdauungsespresso am Flugplatz gegönnt. Ansonsten verbringen wir die meiste Zeit irgendwie aufm Vorfeld, lernen Programm, schieben Flieger, ratschen oder schauen den anderen zu. Das Wetter ist einwandfrei, auch wenns heute etwas mehr bewölkt und durch den Wind ab und zu sogar etwas frisch war, aber bei knapp 700m Platzhöhe, + 200m Boxuntergrenze braucht man auch nicht wirklich >30°C, sonst geht den Fliegern doch irgendwann die Luft aus. Von den Teilnehmern sind mittlerweile fast alle da, nur Team SUI fehlt noch, aber die glaub ich fliegen grade noch den Schweizer Meister aus. 

Zur Organisation kann ich heute nur sagen; alle sehr bemüht, sehr freundlich, hilfsbereit, immer lächelnd und italienisch symphatisch. Ich hoffe die Diskussion bzgl. "der Anstalt" ist jetzt durch und alle sind jetzt happy mit einer der Optionen die uns zur Wahl gestellt wurden und wir können uns auf das konzentrieren weswegen wir hier sind. Ich hab jedenfalls heute nix negatives mehr bzgl. Unterbringung gehört.

Abends waren Dennis und ich wieder essen. Heute in einem Restaurant keine 5 Gehminunten von meinem Hotel entfernt. Die Preise hier sind völlig unglaublich, Pizzen für 5-6 EUR, Vorspeisen (z.B. Pasta, die auch als Hauptspeise durchgehen könnte) 4-7 EUR, Filetsteak in Pfeffersosse 15€... und es schmeckt auch noch richtig gut 😉

Mehr fällt mir spontan zu heute gar nicht ein. Hier noch ein paar Bilder, damit ihr ein bisschen von dem mitbekommt, wie´s hier so aussieht. Es gibt am Platz zwar Webcams, aber alles interessante spielt sich dahinter ab 😉


Vitamine, gesponsort vom Veranstalter!

Germany proudly presents "Team Germany"

So ein schöne Flieger aber auch... 

Team Lux und GRE beim Frühstück am "Kiosk"

Cyrial schiebt seinen Flieger elektrisch hin und her. 

Aua aua.... da war mal ein Visier dran... ist aber nicht hier abgefallen, das war schon bei der Ankunft so

Fast wie in der Formel 1, erst fliegen sie ihre Kisten bis sie fast glühen und dann kühlen sie sie wieder runter.

minor maintenance in progress. Die Franzosen sind wieder mit zwei Militärmechanikern + Tom Fitzgerald mit nem Sprinter voller Werkzeug und Ersatzteilen angereist, hoffentlich bekommen sie nicht so viel zu tun.

Auch beim Training sind den ganzen Tag über Zuschauer am Platz

ein bisschen links von der Bildmitte sieht man ganz oben an der Hangkante die nordöstliche Boxenecke. Sieht gar nicht so hoch aus, aber der Hang hat sicher 60m

hier die Ostkante der Box (Hangkante) der Schornstein in der Box fällt angesichts des Hangs nicht weiter auf und so richtig tief ist hie auch noch keiner geflogen, alle halten sich brav an die 200m Untergrenze

Patrick Paris (Coach FRA) bei der Arbeit inkl. Videomann. Kein Wunder dass die Franzosen so wenig Zeit zum Biertrinken haben, wenn sie sich noch jeden Tag ihre Videos anschauen müssen 😉

Team CZE ist jetzt auch komplett

Louis will auch mal SX fliegen. Romain kam heute auf Besuch vorbei.
Das südwestliche Viertel der Box. am oberen Bildrand die Landebahn (links ist Süden), der rote Kreis rechts unten zeigt das Mittel-T, das noch etwas gedreht werden muss auf der rechten Seite das Mittelkreuz




Montag, 4. September 2023

 Montag, 4.9.: 1. Trainingstag


Der erste Tag ist so gut wie vorbei und es gibt viel zu erzählen. Zuerst aber noch ein paar Bilder von gestern:

Die Zeltstadt von Pavullo. In jedes Zelt passt genau eine Extra

1st beer, checked. Aber Spaten in Italien????
  
Auf der Terrasse vom Aeroclub. Der Herr links in der Kombi ist Maurizio Costa unser Contest Director. Daneben Leone Gambardella (griechischer Italiener), Lidia (Scoring Office), Pierre, und Silvia (CD-Assistant und kommt aus Südtirol)

Meine Kammer in der Anstalt. Auf dem Bild siehts gar nicht so schlecht aus finde ich...

Abendessen unter Franzosen oder "drei Weltmeister gleichzeitig aufm Bild" Lidia (nicht aufm Bild, Dennis und ich waren die einzigen drei ohne französischen Pass...

Dachterrasse der Anstalt, da wollte wohl einer Sterne gucken....

Mehrbettzimmer, keine Ahnung wer da wann geschlafen hat, ich wills auch gar nicht so genau wissen

Wartebereich vor der Notaufnahme, ähhh vorm Frühstückssaal

Angekommen! Die HH vor ihrem zuhause für die nächsten zwei Wochen


So, nun zu heute (Montag). Der Tag begann damit dass ich relativ gerädert aufgewacht bin, weil ich fast nix geschlafen hab. Das Frühstück war eher übersichtlich und vermutlich eher für Leute die aufs fasten aus sind gedacht. Für die Luxemburger war schon beim Frühstück klar, dass sie hier keine zweite Nacht verbringen. 8:30 Uhr war Briefing am Flugplatz. Eigentlich sollte hier nur der Flugbetrieb im Training geklärt werden, aber das Thema "Unterbringung" war schon hier ein grosses. Unser CD (Contest Director) hat versprochen dass wir uns bzgl. Hotel nochmal separat zusammen setzen und wir jetzt erstmal fliegen sollten. Gesagt, getan, m kurz vor 10 Begann das freie Training. Jeder der die Box das erste mal von oben gesehn hat fand sie "interessant oder spannend oder gewöhnungsbedürftig" aber sie ist ja immerhin für alle gleich. Die Box selbst ist relativ "uneben", d.h. die östliche Boxkante liegt auf einem "Bergrücken" (zwar ein kleiner Berg, daber immerhin bestimmt 60m höher, als die westliche Kante, die an der Landebahn liegt. Auch die Punkrichter sitzen auf einer schiefen Ebene, fast wie im Konzertsaal... Die Unterkante der Box ist angehoben, ich glaube von 100m auf 200m, aber so genau wurde das noch nicht kommuniziert. Nachdem die Umgebung auch bergig ist, ist es auch nicht so einfach eine Horizontlinie für die Senkrechten auszumachen, deshalb waren bei vielen einige Linien ein wenig krumm. Aus der Erfahrung von der Segelkunstflug-WM in Niederöblarn kann ich aber sagen dass das reine Gewöhnungssache ist und ich sicher bin dass das Ende der Woche für keinen mehr ein Problem darstellt.

Mittags gings dann ins Flugplatzrestaurant zum essen. Für die Verpflegung (Mittag und Abend) gab es vom Veranstalter ein Gutscheinheft, mit dem man in diversen Restaurants essen konnte. Aber nicht á la carte, sonder fertige Menüs. Leider wurde das vorher weder kommuniziert, noch kann die Mehrzahl der Bedienungen ausreichend englisch, als das wir das ausdiskutieren hätten können. Am Ende hat doch jeder was zu essen bekommen und laut den Kommentaren der anderen zu ihrem Essen war ich mit Penne und "pork sticks" also Schweinerippchen gar nicht mal so schlecht bedient.

Um 14 Uhr gab´s das nächste Briefing, diesmal gings ausschliesslich um die Unterbringung. Nach einigen klaren Worten von ein paar Teilnehmern und ein paar dürftigen Erklärungsversuchen des Veranstalters wurde dann erklärt, dass wir drei Optionen haben:
a) wer will bleibt in "der Anstalt"
b) man bekommt pro Tag 65€ erstattet (von den 150€ die ein Trainingstag, inkl. Übernachtung (in der Anstalt), Verpflegung und Lande- u. Unterstellgebühren kostet, aber kümmert sich selbst um die Unterkunft
c) man zahlt gar nix (an den Veranstalter) und kümmert sich selbst um Unterkunft und Verpflegung (was Dennis und ich gewählt haben).
Parallel zu den ganzen Diskussionen hat Doris von zuhause aus schonmal versucht einige Hoteloptionen zu checken (bei weitem nicht alle Unterkünfte hier sind über die gängigen Platformen buchbar). Letztlich haben wir jetzt für Dennis, Doris und mich ein Hotel in Pavullo City gebucht, ist zwar auch kein Schnäppchen, aber im Vergleich zur Anstalt jeden Cent mehr als wert, der Flugplatz ist in ca. 15min zu Fuss erreichbar, div. Restaurants in der Stadt ebenfalls und die Qualität ist um WELTEN besser. Ich bin heute Abend schon umgezogen und sehe einer erholsamen Nacht entgegen 😉

Am Abend waren Dennis und ich noch in einer kleinen Pizzeria beim essen. Sehr leckere, richtig schöne Pizza, für sagenhafte 5-6€ , dazu jeder zwei Bier und nen Espresso und man zahlt 30,70€.

Hier noch ein paar Bilder von heute, ich fass mich aber kurz, muss noch die unbekannte für morgen lernen, den Schweiss von heute runterwaschen und einiges an Schlaf nachholen...

Bis morgen

Mein neues Zimmer... vergleiche 65€ für "die Anstalt" zu 145€ in der Junior Suite, mit Küche, Wohn- u. Schlafzimmer, Klima und allem wa sman braucht (oder auch nicht)

hier wird der Blog geschrieben (und noch ein paar Arbeits-Emails getippt)

Noch ein Bild von gestern Abend

vorm Trainingsstart

Popov (Alexandre Orlowski) bringt noch schnell ne zweite Extra vorbei)

Daniel Genevey hat sich kurzerhand entschieden doch noch teilzunehmen

Wer was auf sich hält reist mit der 2-mot an... die airshow-Bonanza von Mika Brageot 

die luxemburgische Extra






Sonntag, 3. September 2023

 Sonntag, 3.9.: Anreise

Es geht los... heute war Anreise. Nach einem relativ ereignislosen Flug immer entlang der Brennerautobahn, bin ich nach ca. 1:30h Flugzeit gut in Pavullo angekommen. Viel hab ich vom Flugplatz noch nicht gesehn, aber die Box liegt SEHR interessant ;-) Der Platz liegt in einem Talkessel in den eine Box nur grade so hineinpasst, alles recht hügelig (vor allem auch in der Box selbst). Mal sehn wie das morgen dann aus der Luft aussieht. 

Bei meiner Ankunft waren schon ein paar französische Flugzeuge da und im laufe des Nachmittags sind noch ein paar andere Teilnehmer angekommen. Nach dem ersten Begrüssungs-Hallo gings dann ins "Hotel"... Wir hatten schon eine leise Vorahnung was uns hier erwartet, aber als wir dann da waren gabs trotzdem nochmal grosse Augen. Das "Hotel" muss man sich als eine Mischung aus Krankenhaus, Kloster, Jugendherberge und katholischer Missionsstation vorstellen. Das Gute ist, es ist wohl der gesamte Wettbewerb hier untergebracht, d.h. auch alle Offiziellen und Organisatoren. D.h. es trifft uns alle gleich... ein wenn auch nur schwacher Trost. Vor allem weil ein "good quality hotel in the city center" versprochen war, wir sind aber ca. 10min mit dem Auto, auf einem der vielen Hügel hier und von "Center" ist hier weit und breit nix zu sehn.

Zum Abendessen gings wieder in die Stadt, dort war ein grosser Tisch in einem Restaurant reserviert. Hier hab ich dann auch Dennis getroffen, der mit dem Auto angereist ist und sich für die Trainingswoche noch in genau dem Hotel/Restaurant eingemietet hat, in dem wir heute essen waren. Seine Anreise war weniger entspannt, gute 10h im vollen Urlauberverkehr und er war dementsprechend durch. Dennis, Lidia (sie macht die Auswertung) und ich waren dann beim Abendessen die einzigen drei nicht-Franzosen an unserem Tisch (von sicher 25 Leuten), Willkommen bei der "Open de France in Italien" ;-)

Morgen früh gehts um 8:30 Uhr mit dem Briefing für die Trainingsflüge los, mein erster Slot ist kurz vorm Mittagessen. Soviel für heute in aller Kürze, ich muss mit dem Strom ein wenig Haushalten, da die Steckdosen in unserem "Hotel" noch aus der Zeit von Mussolini stammen und ich in meiner grenzenlosen Naivität natürlich keinen Adapter dabei habe... Das ist auch der Grund warum es noch keine Bilder gibt, reiche ich aber die Tage noch nach.

Viele Grüsse aus der Emilia-Romagna